Die Dozenten 2018-07-06T08:54:16+00:00

Die Dozenten des Seminars

Drei herausragende Autorinnen und Autoren mit langjähriger Unterrichtserfahrung werden Sie eine Woche lang begleiten und Ihnen Einblicke in ihre eigene Werkstatt ermöglichen.

Sonntag 9.- Samstag 15. September 2018
mit Angelika Overath

In der präzisen Wahrnehmung liegt das Geheimnis für das Gelingen eines Textes. Der Kurs ist eine kleine Schule der Aufmerksamkeit. In Schreibspielen, Beobachtungsübungen, Erinnerungsbildern, Kurzreportagen und fiktionalen Szenen werden wir die Möglichkeiten verschiedener Gattungen ausprobieren. Wir diskutieren, was wir schreiben, in der Gruppe. Blicke auf klassische Texte der Weltliteratur zeigen uns, wie große Autoren gearbeitet haben.

Angelika Overath unterrichtet seit über zwanzig Jahren Kreatives Schreiben an verschiedenen Universitäten und in der Erwachsenenbildung; immer wieder arbeitet sie auch mit Kindern. Seit  2008 ist sie Dozentin an der Schweizer Journalistenschule MAZ. Sie hat Reportagen, Essays, Romane und Gedichte veröffentlicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Overath

https://www.perlentaucher.de/autor/angelika-overath.html

Karl-Heinz Ott hat an den Universitäten München, Trier und Bielefeld, am Literaturinstitut Hildesheim und der Bayerischen Akademie des Schreibens (Literaturhaus München) Schreibseminare geleitet. Er schreibt Romane, Sachbücher und Essays, zuletzt „Die Auferstehung“ (Hanser).

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Ott

https://www.perlentaucher.de/autor/karl-heinz-ott.html

Sonntag 16.- Samstag 22. September 2018
mit Karl-Heinz Ott

Am besten wäre es, wenn alle Teilnehmer fertige Text mitbringen, damit wir gleich in medias res gehen können. Die Texte sollten nicht länger als acht Manuskriptseiten sein (maximal 20 000 Zeichen), damit wir sie detailliert durchgehen und diskutieren können. Es kann sich um Romanausschnitte, Erzählungen, literarische Reportagen oder Essays handeln. Mir kommt es vor allem auf zwei Dinge an: zum einen auf die innere Stimmigkeit eines Textes, sowohl was dessen Kohärenz als auch Stil- und Rhythmusfragen angeht; zum andern auf die Arbeit an jedem einzelnen Satz, jeder einzelnen Wendung.

Sonntag 23.- Samstag 29. September 2018
mit Markus Orths

In Castelvecchio schreibt jede/r Autor/in eine kurze Geschichte, vom Anfang bis zum Ende. Das Thema ist frei. Der Schreibprozess wird begleitet: Ideenkeim, roter Faden, Figuren, Sprache, Aufbau etc. Die entstehenden Texte werden an markanten Punkten besprochen: sowohl im Plenum als auch (während der Schreibzeit) in Einzellektoraten mit dem Leiter. Abgerundet werden die Tage durch Blicke auf das literarische Rüstzeug: Dialoge, Dramaturgie, Perspektive, Erzählen versus Berichten, Charakterisierung und anderes mehr. Am Ende gehen alle Teilnehmer/innen mit einer eigenen Geschichte nach Hause.

Markus Orths leitet regelmäßig Schreibwerkstätten und Seminare, u.a. in Frankfurt und Wolfenbüttel. Er schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Kinderbücher. Drei seiner Werke wurden in 16 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman „Max“ (Hanser).

www.markusorths.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Orths

Die Organisatorin

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Renate Müller-Buck hat als langjährige Vorsitzende des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg regelmäßig Schreibseminare organisiert. Seit mehr als dreißig Jahren verbringt sie einen Teil des Jahres in dem kleinen mittelalterlichen Dorf Castelvecchio di Compito bei Lucca, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist, seitdem sie in den frühen achtziger Jahren als Dozentin an der Universität Florenz gearbeitet hat. Dort begann auch ihre Mitarbeit an der von den Italienern Mazzino Montinari und Giorgio Colli herausgegebenen großen historisch-kritischen Nietzsche-Edition. Neben zahlreichen Publikationen zu Nietzsche hat sie diesem Philosophen auch eine Reihe von Rundfunkessays gewidmet und sie hat immer wieder aus dem Italienischen übersetzt, u.a. für Wagenbach und de Gruyter.